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eHealth: KI zur Vorhersage, Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten

Veröffentlicht: November 2025

KI wird zunehmend zur Analyse von Patient:innendaten eingesetzt, um Krankheiten vorherzusagen, Diagnosen zu unterstützen und individuelle Therapiepläne zu entwickeln. Sie kann zudem Gesundheitsdaten überwachen, um präventive Maßnahmen vorzuschlagen, und ermöglicht den Ausbau von Telemedizin, Ferndiagnosen und digitaler Datenübermittelung (z. B. elektronische Patientenakte, elektronische Gesundheitskarte), wodurch der Zugang zur medizinischen Versorgung verbessert wird. Diese Technologien haben das Potenzial, Ressourcen im Gesundheitswesen zu optimieren und medizinisches Personal durch die Automatisierung von Routineaufgaben zu entlasten.

Leitfragen

  • Wie kann die Integration von KI-Technologien im Gesundheitswesen unter Berücksichtigung von Datenschutz und ethischen Standards effektiv gestaltet werden?
  • Welche Investitionen in Infrastruktur und Personal sind erforderlich, um KI-basierte Lösungen im Gesundheitssektor erfolgreich zu implementieren?
  • Wie können regionale Unterschiede in der Gesundheitsversorgung ausgeglichen werden, um einen gleichberechtigten Zugang zu KI-gestützten medizinischen Dienstleistungen zu gewährleisten?
  • Welche Chancen und Risiken ergeben sich hinsichtlich des Datenschutzes und der ethischen Akzeptanz von KI-gestützten Diagnosen und Behandlungen in Thüringen?

Herausforderungen

Die Anwendung von KI im Gesundheitswesen bringt technische und ethische Herausforderungen mit sich, etwa hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes. Hinzu kommen regulatorische Fragen und die Notwendigkeit, die Nutzung von KI in die bestehende Gesundheitsinfrastruktur zu integrieren. Gleichzeitig könnten regional begrenzte Ressourcen und unterschiedliche Versorgungsstrukturen die sichere, flächendeckende Einführung solcher Technologien erschweren.

Konkrete Beispiele

  • Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), i. e. Gesundheits-Apps per Rezept zur Bewältigung chronischer Erkrankungen (z. B. Endometriose-App)
  • KI-Systeme, die medizinische Bilddaten wie Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans analysieren
  • Ärztliche Beratung per Videoanruf (Telemedizin)

Foresight

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Ihre Ansprechpartner

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Michel Reichardt

Michel Reichardt Projektleiter Strategic Foresight

Christoph Grollman

Christoph Grollman Projektleiter Strategic Foresight

Dr. Sophia Gänßle

Dr. Sophia Gänßle Projektleiterin Data Science Strategic Foresight