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Multimodale Interaktionen und Embodiment in Hybridumgebungen

Veröffentlicht: November 2025

Multimodale Interaktionen und Embodiment in hybriden Umgebungen beschreiben die Verschmelzung virtueller und realer Welten durch fortschrittliche Technologien wie Ganzkörperdarstellungen und digitalen Zwillingen. Ziel ist es, die Immersion und das Nutzerlebnis zu steigern, indem sich diese Systeme in Echtzeit an menschliche Aktionen anpassen und die Interaktion in sozialen und kollaborativen Kontexten optimieren. Dies führt zu einer verbesserten Mensch-Maschine-Kollaboration und Adaptivität. Die Entwicklung hybrider Umgebungen und multimodaler Interaktionssysteme hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

Leitfragen

  • Wie kann die Immersion in hybriden Umgebungen weiter verbessert werden, um noch realistischere Erfahrungen zu ermöglichen?
  • Welche Rolle spielen KI und maschinelles Lernen bei der Anpassung hybrider Umgebungen an individuelle Nutzer:innen?
  • Wie können soziale und kollaborative Aspekte in multimodalen Interaktionssystemen optimal berücksichtigt werden?
  • Welche ethischen Richtlinien sollten für den Einsatz von digitalen Zwillingen und virtuellen Abbildern realer Personen gelten?
  • Wie kann die Übertragbarkeit von in hybriden Umgebungen erlernten Fähigkeiten auf reale Situationen sichergestellt werden?

Herausforderungen

Die Entwicklung realistischer Simulationen, die Gewebe und Operationsabläufe präzise nachbilden, sowie die Integration von haptischem Feedback in VR-Trainingsumgebungen stellen technische Herausforderungen dar. Eine nahtlose Verbindung von realen und virtuellen Daten in Echtzeit erfordert leistungsfähige Systeme und Algorithmen. Intuitive Benutzer:innenschnittstellen sind entscheidend für die Akzeptanz hybrider Umgebungen. Zudem wirft der Einsatz digitaler Zwillinge und virtueller Patient:innenabbilder Fragen zu Datenschutz und Haftung auf, die dringend geklärt werden müssen.

Konkrete Beispiele

  • Meetings in virtuellen Konferenzräumen, die Avatare mit realistischer Körpersprache nutzen
  • Training und Simulation zur Ausbildung von Fachkräften, z. B. virtuelle chirurgische Eingriffe, Flugsimulation, Wartung von Maschinen
  • Kreative Zusammenarbeit, z. B. Design und Architekturtools

Foresight

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Ihre Ansprechpartner

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Michel Reichardt

Michel Reichardt Projektleiter Strategic Foresight

Christoph Grollman

Christoph Grollman Projektleiter Strategic Foresight

Dr. Sophia Gänßle

Dr. Sophia Gänßle Projektleiterin Data Science Strategic Foresight